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Nichts für Weicheier...

Ich schaue aus dem Fenster und schon die zweite Welle von dicken, schwarz-grauen Wolkenformationen anrauschen. Im Radio wurde schon eine Unwetterwarnung für das Ruhrgebiet ausgesprochen und von den bisherigen Schäden berichtet. Also heute heißt es schön den Kopf einziehen, denn die Baumäste fliegen tief und schnell kann sich die Straße vor der Haustür in einen reißenden Fluss verwandeln.

Dann noch was an meine Metalfreunde oder an diejenigen die schon immer einmal sehen wollten, wie fünf finnische Monster auf einem der größten Schlager-und Popfestival ihr Unwesen treiben. Heute Abend wird auf ARD der Eurosision-Song-Contest aus Athen übertragen und der finnische Vertreter heisst LORDI!!! Am Donnerstag war schon das erste Semi-Finale und da hatte ich schon viel Spass bei deren Auftritt. Der Kommentator sagte nur noch: "Jetzt kommen also LORDI, eine finnische Matelband und sollten noch jüngere Zuschauer gerade die Sendung verfolgen, sollten sie vielleicht für die nächsten drei Minuten den Raum verlassen oder umschlaten." Bin mal echt gespannt welchen Platz die heute im Finale belegen werden, denn bei der Vorentscheidung in Finnland gaben ihr über 67.000 Zuschauer ihre Stimme und somit gewann LORDI mit 42,2% mit großem Abstand zum zweiten (28,5%, ca. 45.000 Stimmen). Schon das Weiterkommen am Donnerstag sorgte für große Aufregung unter den anderen Beteiligten...

....na dann wollen wir es mal heute Abend so richtig rocken lassen





So dann noch was an meine beiden Freunde Holger und Daniel:
Beim nächsten Munchkin werde ich mich rächen

2 Kommentare 20.5.06 19:04, kommentieren

Finnland 12 Punkte

Tja meine persönliche Musikwelt steht seit letztem Wochenende Kopf. Zuerst hielt ich es für einen Scherz das LORDI für Finnland ins Rennen geht und dann hab ich mir gedacht, sollten die wirklich einige Punkte bekommen und nicht letzter werden, wäre dies schon eine echte Sensation. Nun heißt es Sieg für LORDI

Die Erklärungsversuche der Presse ist einfach zu putzig:


Lordi und die Macht der Fans im Internet

Katerstimmung bei alteingesessenen Grand-Prix-Fans: Wie konnte es zu einem Sieg für die Monsterrocker von Lordi kommen? Hat die Balkan-Connection versagt, fragen Zyniker. Wieso gaben Länder wie Großbritannien, Griechenland, Polen und andere die Höchstwertung?
Und vor allem: Seit wann schauen Hard-Rocker den Grand Prix?

Die Antwort: Seit sie im Internet dazu aufgerufen werden. Ein Beispiel: Gibt man bei Google "vote for Lordi" (stimmt für Lordi ab) ein, findet die Suchmaschine rund 26.000 Einträge. In ganz Europa haben die Metal-Fans seit Wochen Abstimmpartys organisiert, auf denen die Hardrock-Gemeinde die Grand-Prix-Live-Übertragung verfolgen konnte – sicherlich zum ersten Mal für die Mehrzahl von ihnen.

Sieger der Herzen

Allein in Deutschland fanden mehr als ein Dutzend solcher Abstimm-Partys statt, darunter mehrere in Berlin und Hamburg. Eigens für das Ereignis eingerichtete Internet-Seiten wie votelordi.org, aber auch Aufrufe auf Websites von einschlägigen Zeitschriften wie Metal-Hammer und eigens produzierte Trailer mit Abstimmaufforderungen zeigen, wie ernst es den Fans war.

Manche bedauern, dass die Country-Fangemeinde im Internet anscheinend weniger gut organisiert war, andere spekulieren: Wenn die Macht der Fans im Internet solche Auswirkungen zeigt, erwartet den Grand Prix dann in den nächsten Jahren eine schleichende Übernahme? Immerhin hat in diesem Jahr eindeutig Latex über Silikon gesiegt. Die Wettbüros haben nicht mit dem Trend im Internet gerechnet und sahen Schweden und Griechenland vorn - ein Fehler, der nächstes Mal wohl nicht mehr passieren wird, denn eines ist sicher: Die Fans im Internet werden in Zukunft mehr und mehr zu einer wichtigen Größe beim Eurovision Song Contest.

Quelle: 22.05.06 www.ard.de


Allerdings sei hier von meiner Stelle gesagt, dass ich aber auch sehr enttäuscht bin, warum nur hat Deutschland mit der Truppe von Oli Dietrich nur so wenig Punkte bekommen hat. Ich fand nämlich es war das Beste was seit langem mal für Deutschland ins Rennen ging.

Also in dem Sinne lasst es mal ordentlich rocken diese Woche und Gratulation den Gewinner LORDI!!!

3 Kommentare 22.5.06 22:10, kommentieren

Das Problem des Protagoras

Hab mal wieder in dem Buch 99 Philosophische Rätzel gestöbert und da gleichzeitig in den Radionachrichten wieder von den kommenden Studiengebühren gesprochen wurde, fiel mir dies gleich ins Auge


Euathlos wurde von Protagoras zum Anwalt ausgebildet. Man traf eine großzügige Vereinbarung, nach der Euathlos nicht für sein Studium bezahlen muss, bis und sofern er seinen ersten Fall gewinnt. Zum Ärger von Protagoras, der viel Zeit für die Ausbildung seines Schülers aufgewendet hatte, entscheidet dieser sich jedoch, Musiker zu werden und die Robe an den Nagel zu hängen. Protagoras verlangt daraufhin, dass Euathlos ihn für seine Ausbildung bezahlt. Euathlos aber weigert sich, und so geht Protagoras vor Gericht.
So wie Protagoras die Dinge sieht, muss Euathlos, wenn er den Prozess verliert, seine Schuld an ihn zurückzahlen. Aber auch wenn Euathlos gewinnt, muss er bezahlen, da er ja dann seinen ersten Prozess gewonnen hat.
Euathlos sieht die Sache etwas anders. Wenn ich verliere, so denkt er, habe ich meinen ersten Prozess verloren und muss, wie der Vertrag es vorsicht, keinen Pfennig bezahlen. Wenn ich jedoch gewinne, darf Protagoras nicht mehr auf dem Vertrag beharren, so dass ich ebenfalls nicht zahlen muss.


Nun können nicht beide Recht haben. Wer aber begeht den Denkfehler?

25.5.06 19:10, kommentieren

Das Wort zum Sonntag

Problembär....

Zitat Herr Stoib(ä)r


Anmerkung:
Wir wünschen an dieser Stelle dem Bären in der Grenzregion zwischen Bayern und Österreich guten Appetit und hoffentlich wird er nie von den Jägersmänner erwischt!

Tipp:
Hab gerade gelernt das man gegen Rotweinflecken am besten Weiswein benutz Unglaublich aber wahr, der kleine Fleck an meinem T-Shirt ist damit verschwunden. Sollte allerdings sofort angewendet werden sobald man den Fleck entdeckt hat, wenn der erst einmal eingezogen ist wird es schwierig!

28.5.06 14:33, kommentieren